Fast eine Insel der Seligen. Handlungsspielräume regionaler Finanz- und Wirtschaftspolitik am Ende des 20. Jahrhunderts am Beispiel Salzburgs.

Böhlau
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Wien

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ZLB: 2002/3540

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Abstract

1988 bemerkte der damalige Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer wirtschaftspolitischen Bilanz, Salzburg sei "zwar keine 'Insel der Seligen'", nehme jedoch "in Österreich eine Ausnahmestellung" ein. In der Zwischenkriegszeit noch unterentwickelte Provinz, begab sich das drittkleinste Bundesland Österreichs nach 1945 auf den Wachstumspfad und wurde bereits zu Beginn der fünfziger Jahre zum Inbegriff des "Goldenen Westens". Salzburg rückte aus seiner ehemaligen Randlage in die Mitte einer neuen ökonomischen Entwicklungsdynamik, wurde zum Schnittpunkt der Verkehrswege und zur bevorzugten Niederlassung ausländischer, vor allem deutscher Firmen. Ab der zweiten Hälfte der achtziger Jahre fungierten innovative technologieorientierte Unternehmen als Leitindustrien, in den neunziger Jahren setzte Salzburg verstärkt auf die Errichtung von Fachhochschulstudiengängen, den Ausbau der Technologiezentren sowie neue Strategien für den Qualitätstourismus. difu

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169 S.

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Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek; 16