Relationale Professionalität. Eine empirische Studie zu Arbeitsbeziehungen mit Eltern in den Erziehungshilfen.

Schneider
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Schneider

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Baltmannsweiler

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Abstract

Professionalität ist eine der zentralen Leitmaximen für die Entwicklung der modernen Sozialen Arbeit. Doch was es konkret bedeutet, als Sozialpädagogln professionell zu agieren, bleibt trotz theoretischer Fortschritte häufig unklar. Die vorliegende Studie stellt anhand von Fallanalysen facettenreich das professionelle Handeln in einem Bereich der Kinder-und Jugendhilfe vor. Im Fokus stehen dabei die Arbeitsbeziehungen mit Eltern, die eine Hilfe zur Erziehung erhalten. Anhand dieser Arbeitsbeziehungen werden zentrale Merkmale der Professionalität der Erziehungshilfen herausgearbeitet. Die Studie verbindet diese empirischen Rekonstruktionen mit weiterführenden Theoriereflexionen. Dabei zeigen die Ergebnisse, dass die bislang gängigen Professionalitätsmodelle für die Soziale Arbeit um einen Modus der relationalen Professionalität erweitert werden müssen. Rela-tionalität verweist auf das in der Sozialen Arbeit zentrale Dilemma, dass die Sozialpädagoglnnen notwendigerweise zu einem Teil des Problems werden, um hilfreich für die Lösung dieses Problems sein zu können. Die Analysen bieten der Sozialpädagogik und der Soziologie Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung ihrer Professionstheorien und können Sozialpädagoglnnen und Studierenden zur Reflexion ihres Handelns in einem unübersichtlichen Handlungsfeld dienen.

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VIII, 322 S.

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Grundlagen der Sozialen Arbeit; 22