Den Drehtüreffekt in der Jugendhilfe stoppen: Die Otmar-Alt-Gruppe für sexuell übergriffige Jungen.

Pabst
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Pabst

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Lengerich

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1436-9850

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Abstract

Sexuell übergriffige Jungen durchlaufen in der Regel mehrere Hilfen zur Erziehung ohne hinreichenden Erfolg. Die Otmar-Alt-Gruppe in Dormagen verfolgt das Ziel, diesen Drehtüreffekt zu durchbrechen. Das intensiv-pädagogische Konzept basiert auf folgenden Essentials: ethische Orientierung, Falltreue, Tagesstrukturierung, Erlebnispädagogik, Tierpädagogik/-therapie, personelle und materielle Wertschätzung, gruppeninterne Beschulung, Familienarbeit sowie systematische Qualitätsentwicklung und Begleitforschung. Eine mehrjährige Evaluation belegt der Otmar-Alt-Gruppe gegenüber zwei Kontrollgruppen eine signifikant höhere Effektivität: Im Hilfeverlauf gelingen die Reduzierung von Defiziten und der Aufbau von Ressourcen signifikant besser. Die aktive Kooperation der Klientel erweist sich ebenso wie Tierpädagogik und -therapie als ergebnisrelevanter Einflussfaktor.

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Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, Interdisziplinäre Fachzeitschrift der DGgKV

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Nr. 2

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S. 42-61

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