Innenentwicklung contra Außenentwicklung - ökologisches Dilemma?

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Die fortgesetzte Ausdehnung der Siedlungsflächen in das Umland hinein und die ungehemmte Mobilisierung haben die traditionelle Stadt als dem Land entgegengesetzten Lebensraum aufgelöst. Vernetzte Stadtregionen mit kompakten Kernen könnten die Siedlungstätigkeit so lenken, daß ökologisch relevanter Naturraum in Stadtnähe erhalten bleibt. Die Ökologiebewegung hat bisher kaum zum Zersiedelungsstopp beigetragen. In dem Maße, in dem sie sich auf mikroökologische Fragen konzentriert, denen am besten in einfamilienhausähnlichen Wohnformen nachzukommen ist, trägt sie sogar zur weiteren Landschaftszersiedelung bei. Auch die Korrelation von Großstadt, Immissionsbelastung, Versiegelung und Verschwinden der Arten gilt - anknüpfend an die Großstadtfeindlichkeit der vorausgegangenen Jahrhundertwende - als Beweismittel, die Großstadt für ökologiefeindlich zu halten und dient der ökologisch begründeten Stadtflucht in ländliche Autarkie. Lebenskultur setzt jedoch die zivilisatorische Leistung voraus, auf engem Raum bei akzeptierten Restriktionen ein Maximum an Lebensqualität zu stiften. Hier liegt der wesentliche Beitrag der Innenstädte zur ökologischen Siedlungsentwicklung. Der Beitrag bringt im letzten Teil detaillierte städtebauliche Vorschläge zur ökologischen wie stadtkulturellen Revitalisierung der Innenstädte. (Verf.)

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S.215-222

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