Jugend-Politik- Anerkennung. Eine qualitative empirische Studie zur politischen Partizipation 11- bis 18-Jähriger.

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Immer weniger junge Menschen sind zu politischer Beteiligung bereit, und ihre Identifikation mit der konventionellen Politik wird spürbar geringer. Andererseits bescheinigen Untersuchungen den Jugendlichen ein hohes Interesse an politischen Fragen. Wie kann mit diesem Widerspruch umgegangen werden? Die Studie entstand als Ergebnis eines zweijährigen Forschungsprojekts zur politischen Partizipation von Mädchen und Jungen. Nach einer methodisch-konzeptionellen Einführung in das Thema beleuchtet sie die Motive, Probleme und Erwartungen von Jugendlichen mittels qualitativer Interviews mit 16 jungen Abgeordneten eines Jugendparlaments. Die Autorin stellt die solcherart gewonnenen Ergebnisse in einen breiten gesellschaftlichen Zusammenhang. Konstitutionelle Demokratien leben von der Mitwirkung aller Bürgerinnen und Bürger. Daher müssen Wege gefunden werden, die Jugendlichen (wieder) für Mitsprache und Engagement in der Politik zu bewegen. Dies könnte, so die Quintessenz der Untersuchung, durch eine bewusste und institutionell gestärkte Einbeziehung der jungen Leute in die Politik erreicht werden. difu

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311 S.

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