Regionalismus und Regionalgeschichte. Zum Verhältnis von kulturpolitischen Interessen und regionalgeschichtlichen Konzeptionen am Beispiel Westfalen.

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DE

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Seit einem guten Jahrzehnt stößt die Regionalgeschichte auch und gerade in den Regionen auf immer größere Resonanz. Diese stärkere Beachtung verweist auf die grundlegende Interdependenz von wissenschaftsexternen und -immanenten Faktoren im Verhältnis zwischen der Region und "ihrer" Wissenschaft. Einerseits zeigt sich diese Interdependenz in der institutionellen Formierung und Etablierung von Landes- und Regionalgeschichte; andererseits wirkt sich die Wechselwirkung von Politik und Wissenschaft auch auf die Forschungs- und Publikationsprogramme aus. Diese Interdependenz wird am Beispiel der (ehemaligen) preußischen Provinz Westfalen aufgezeigt. Dabei werden sowohl die "völkische" Landesgeschichte der 20er und 30er Jahre, die historische Kulturraumforschung, die Diskussion um Territorialreformen als auch der Schulterschluß zwischen westfälischem Regionalismus und Landesforschung nach 1945 aufgezeigt. Ebenfalls wird der Wandel der westfälischen Landes- unter dem Einfluß der neueren Sozialgeschichte skizziert. - (Verf.)

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Nr.11

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S.729-737

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