Gesundheitsförderung und Landschaftsentwicklung. Einbezug von Aspekten der Gesundheitsförderung bei der Entwicklung von Agglomerationslandschaften.

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
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Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

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Wädenswil

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ZLB: Kws 566/28

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Abstract

Forschungsresultate unterschiedlicher Disziplinen bestätigen den positiven Zusammenhang zwischen Landschaft und der Förderung der menschlichen Gesundheit. Beispielsweise können landschaftsästhetisch wertvolle, landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaften in dicht besiedelten Räumen als Naherholungsgebiete die Gesundheit der Bevölkerung positiv beeinflussen. Die Erkenntnisse hinsichtlich der gesundheitlichen Risikofaktoren wie Lärm, schlechte Luft, Einschränkung des Bewegungsraumes etc. fließen bereits heute in Konzepte der Landschaftsplanung und -gestaltung ein. Mit dem Planungsinstrument Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) steht der Landschaftsplanung ein Instrument zur Verfügung, das sich aufgrund des prozessorientierten und interdisziplinären Ansatzes für die nachhaltige Landschaftsentwicklung von Gemeinden und Regionen bewährt hat. Inwiefern vorhandene Konzepte und Planungsinstrumente der Landschaftsentwicklung den Zusammenhang zwischen Landschaft und Gesundheitsförderung bereits berücksichtigen, wird in der Studie untersucht. Hierfür werden die zwei Dokumente Werkzeugkasten LEK (HSR 2002) und das LEK Cham 2005 exemplarisch beigezogen und mittels qualitativer Inhaltsanalyse untersucht, inwiefern gesundheitsfördernde Aspekte berücksichtigt werden, beziehungsweise hinsichtlich welcher Aspekte das Planungsinstrument LEK allenfalls ergänzt werden könnte. Als Resultate liegen Handlungsempfehlungen und Umsetzungsvorschläge vor, mit welchen in Zukunft Aspekte der Gesundheitsförderung explizit in LEK einbezogen und dadurch gezielt berücksichtigt werden können. Insbesondere ist es auf der Basis dieser Studie möglich, gesundheitsfördernde Entwicklungsziele und -maßnahmen für eine Agglomerationslandschaft zu formulieren und so die Nutzung des gesundheitsfördernden Potentials zu optimieren.

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47 S.

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Schriftenreihe Umwelt und Natürliche Ressourcen; 3