Bauten der Boomjahre - Paradoxien der Erhaltung.
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Zürich
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ZLB: Kws 405/175
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SW
KO
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Abstract
In kaum mehr als zwei Jahrzehnten hat der Boom der 1960er und 1970er Jahre den Bestand an Bauten und Infrastruktur in Westeuropa verdoppelt. Utopien "moderner" Planung, die den Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts visionär prägten, schienen erstmals realisierbar - von der Idee einer neuen Stadt bis hin zu der Vorstellung "rationaler Planung" und der Hoffnung auf Beherrschung und Vollendung der Industrialisierung der Bauprozesse. Das Ergebnis der Umsetzung war vielfältig, die heutige Realität der "jüngeren Hälfte" des Bestands ist komplex: große Flächenausdehnung, neue Architekturformen, hoch installierte Gebäude mit erheblichen Folgekosten, aber auch kühne Konstruktionen und vielfach erstaunlich großzügige Konzepte. Fast alle Gebäude der Boomjahre stehen heute vor oder in ihrem ersten großen Erneuerungszyklus, der die Kontinuität der Erhaltung nicht selten gefährdet. Es stellen sich Fragen der Möglichkeiten von Instandsetzung, Anpassung oder auch von Aufgabe und Abriss; Kostenfolgen von Erneuerungsmaßnahmen beanspruchen die Baubudgets und schränken Neubaumöglichkeiten ein. Die Architektur des Booms wird heute als Inspirationsquelle für neue Projekte gesehen und ist Thema historischer Arbeiten; die Fragen technischer und ökonomischer "Erhaltbarkeit", von Schutzwürdigkeit und Auswahl, aber auch notwendiger Konzepte für eine intelligente Fortschreibung sind ein Desiderat und große Herausforderung Wert erhaltender Baupolitik. Ziel des Kolloquiums war eine differenzierte Debatte über Chancen und Grenzen von Erhaltung und Fortschreibung - von planerischen und konservatorischen Konzepten bis hin zu Fragen der Auswahl wichtiger Zeugnisse der ersten erfolgreichen Umsetzung der Massenproduktion im Bauwesen.
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346 S.