Die Gestaltung beruflicher Bildungslandschaften in der Peripherie - Räumliche Infrastrukturkonzentration ohne Alternative?

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Berlin

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ZLB: Kws 112/9

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Abstract

An ausgewählten Beispielen zeigt die Autorin, dass die Gestaltung regionaler beruflicher Ausbildungsinfrastrukturen auf ein zum Teil widersprüchliches Zusammenspiel von demografischen, wirtschaftlichen und bildungspolitischen Entwicklungen zurückgeht. Die Gestaltung regionaler Bildungslandschaften in peripheren Räumen spielt vor dem Hintergrund starker Bevölkerungsrückgänge zunehmend auch für das berufliche Qualifizierungssystem eine Rolle. Dabei folgen Zentralisierungsprozesse bei den Infrastrukturen in Zeiten schrumpfender Bevölkerungszahlen nicht immer funktionalen Erfordernissen, sondern sind auch von Zufälligkeiten bzw. dem Engagement an der lokalen Basis abhängig. Zugleich wird ein Trend zur Konzentration von staatlichen Infrastrukturen durch ökonomische und demographische Schrumpfungsprozesse von der Expansion privat organisierter Berufsbildung mit ambivalenten Wirkungen begleitet. Der Beitrag beleuchtet Anpassungsstrategien und Handlungsspielräume der Akteure auf unterschiedlichen Ebenen unter Einbeziehung der Positionen von Betroffenen. Die Autorin plädiert angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels über eine eher rechnerische Thematisierung des Verhältnisses von Schülerzahlen und Ausbildungsplätzen hinaus für eine angemessene Thematisierung der strukturellen Probleme des Ausbildungswesens sowie der außerordentlich hohen Zahl von so genannten nicht berufsbildungsreifen Jugendlichen.

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S. 151-162

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