Stadtentwicklung und sozialer Wandel. Eine Perspektive auf das Jahr 2000.
Dt. Verl.-Anst.
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Dt. Verl.-Anst.
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 93/5705-4
BBR: C 23 064
BBR: C 23 064
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Abstract
Es wird den Auswirkungen nachgegangen, die sich aus einem speziellen Aspekt des sozialen Wandels (umschrieben mit "Destandardisierung des Lebenslaufs", "Pluralisierung der Lebensstile", "Freiheitsspielräume und Gestaltungsmöglichkeiten der Lebensführung" oder "Wertewandel") für die Stadt ergeben könnten. Die Folgen werden in Großstädten besonders deutlich zutage treten und in bezug auf das gemeindliche Zusammenleben zum einen - unter dem Schlagwort "Urbanität" - das Leben in bestimmten städtischen Teilräumen und zu bestimmten Anlässen revitalisieren und zum anderen zu abweichendem Verhalten (Vandalismus, Alkohol- und Drogenmißbrauch, Kriminalität etc.) und zur Meidung bestimmter Stadtteile führen. Vor allem im Bereich der sozialen Infrastruktur wird es zu Nachfrageverschiebungen und einem Mehrbedarf kommen, da die privaten Haushalte aufgrund ihrer Zusammensetzung ("unvollständige Familien") und ihres Rollenverständnisses (weg von Pflicht- hin zu Selbstentfaltungswerten) immer weniger in der Lage sein werden, traditionelle Aufgaben zu erfüllen (Pflege der Kinder, Alten, Kranken etc.). Schließlich stößt der Individualisierungsprozeß nirgendwo schneller an seine Grenzen als im Bereich des Wohnungsmarktes. Was immer die neuen Lebensstile an neuen Wohnbedürfnissen mit sich bringen werden, sie werden sich weitestgehend mit den bestehenden Wohnverhältnissen abfinden müssen. - We.
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S.161-209