Siedlungsflächeninanspruchnahme in Abhängigkeit von Erreichbarkeitsverhältnissen und Umweltqualitäten. Eine empirische Untersuchung anhand der Siedlungsstrukturentwicklung in der Region Stuttgart.

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EDOC

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Im ersten Teil werden theoretische Ansätze zur Erklärung der räumlichen Entwicklung erläutert und es wird der Prozess der regionalen Entwicklung in Deutschland dargestellt. Dem Leitbild der dezentralen Konzentration und ihre Umsetzung im Planungssystem der Bundesrepublik kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Die Analyse von theoretischen Ansätzen und empirischen Studien führt zur Formulierung von Hypothesen, in denen Erreichbarkeitskriterien und Umweltqualitäten unterschiedlich starke Bedeutungen bei der Flächenneuinanspruchnahme zukommen. Es wird untersucht, ob entweder Erreichbarkeitskriterien stärkere Bedeutung besitzen (Hypothese 1) oder die Umweltqualitäten als wesentliche Faktoren gelten (Hypothese 2) oder beide Kriterien starke Einflüsse auf die Entscheidung zur Flächeninanspruchnahme ausüben (Hypothese 3) bzw. ob primär andere Faktoren bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden (Hypothese 4). Diese Hypothesen werden anhand der Siedlungsentwicklung der Region Stuttgart untersucht, der zu Analysezwecken in 624 Untersuchungseinheiten unterteilt wird. Die Untersuchung wurde mit Hilfe von Indikatoren, die Erreichbarkeitskriterien als auch Umweltqualitäten beschreiben durchgeführt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass weder Erreichbarkeitsverhältnisse noch Umweltqualitäten allein die Entscheidungen zur Flächenneuinanspruchnahme beeinflussen. Die Tests zeigen jedoch, dass Untersuchungseinheiten mit höheren Umfängen an Flächenneuinanspruchnahme über relativ bessere Erreichbarkeitsverhältnisse und bessere Umweltbedingungen verfügen. Die Entwicklung im Untersuchungsraum kann besser durch Hypothese 3 bzw. Hypothese 4 erklärt werden.

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XVI, 282 S.

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