Soziale Unterstützung und Gesundheit in nordostdeutschen Landgemeinden 1994 und 2004/08.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Neubrandenburg
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: Kws 562/13
item.page.type
item.page.type-orlis
FO
relationships.isAuthorOf
Abstract
Im Beitrag werden Zusammenhänge zwischen sozialer Unterstützung und sozialer Integration auf der einen Seite und der Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes, gesundheitlichen Beschwerden, Multimorbidität, chronischen Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Lebenszufriedenheit auf der anderen Seite analysiert. Ein hohes Maß an sozialer Unterstützung berichten Befragte, die vergleichsweise gut sozial integriert sind, d.h. überdurchschnittlich häufig enge gefühlsmäßige Bindungen zu anderen Personen, soziale Kontakte zur Besprechung von persönlich wichtigen Dingen, gemeinsame Mahlzeiten und/oder Freizeitaktivitäten mit anderen Personen sowie die Erwartbarkeit finanzieller Unterstützung durch Dritte bestätigen. Menschen mit geringer Schulbildung und Erwerbslose erwarten weniger soziale Unterstützung von Dritten als Menschen mit höherer Schulbildung und Erwerbstätige. Zwar konnten keine Zusammenhänge zwischen sozialer Unterstützung und Beschwerde- und Krankheitsprävalenzen ermittelt werden. Starke Zusammenhänge fanden sich dagegen zwischen Zufriedenheit und sozialer Unterstützung sowie etwas schwächere, gleichwohl aber bedeutsame Zusammenhänge zwischen den Selbsteinschätzungen des Gesundheitszustandes und der sozialen Unterstützung der Befragten. Insgesamt zeigte die Untersuchung eine hohe Relevanz sozialer Unterstützung insbesondere für das gesundheitliche Befinden und die Lebenszufriedenheit der Menschen in peripheren ländlichen Gebieten. Soziale Unterstützung erweist sich gerade auch unter den ungünstigen sozioökonomischen Bedingungen in der peripher-ländlichen Region als ein wirksamer gesundheitsförderlicher Faktor, der allerdings den gesundheitlichen Problemlagen, die aus der hohen Arbeitslosigkeit und der damit verbundenen Einkommensarmut entstehen, nur wenig von ihrer Schärfe nehmen kann.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
59 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Schriftenreihe der Hochschule Neubrandenburg. Reihe G. Sonderbeiträge 1, Studienberichte der Landgesundheitsstudie; 6