Die Identifikation von Wissenschaftsräumen. Eine Konzeptstudie über methodische Ansätze sowie Möglichkeiten und Grenzen der empirischen Erfassung.
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DE
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Halle/Saale
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ZLB: Kws 630/6
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GU
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Abstract
Die Konzeptstudie zielt auf die Erarbeitung von Möglichkeiten und Grenzen der Identifikation von Wissenschaftsräumen innerhalb einer definierten Region. Anhand unterschiedlicher Indikatoren (wissenschaftliche Publikationen, Patente, FuE-Kooperationsprojekte, die Existenz industrieller Cluster usw.) wird in einem ersten Schritt versucht, Quellen der Entstehung neuen Wissens umfassend abzubilden, um dann in einem zweiten Schritt diese Quellen zusammenzuführen und eine integrierte Darstellung der unterschiedlichen Facetten des Prozesses der Wissensgenerierung zu entwickeln. Dabei wird aufgezeigt, welche methodischen und empirischen Möglichkeiten als auch Schwierigkeiten bestehen, diese verschiedenen Facetten einerseits zu erfassen und andererseits zu einer integrierten Sichtweise zusammenzuführen. Um die konkrete empirische Umsetzung der vorgestellten und diskutierten methodischen Ansätze zu demonstrieren, werden diese unterschiedlichen Herangehensweisen jeweils exemplarisch auf den Freistaat Sachsen angewendet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden entsprechend visualisiert. Im zweiten Kapitel wird auf die theoretischen Grundlagen der Identifikation von Wissenschaftsräumen eingegangen. Es wird ein systemtheoretischer Ansatz vorgestellt, welcher das Wissenschaftssystem und das Wirtschaftssystem als zentrale Untersuchungsgegenstände beschreibt. Es folgt eine mögliche Definition davon, was einen Wissenschaftsraum darstellen kann. Das dritte Kapitel widmet sich den einzelnen Facetten der Wissensgenerierung in Sachsen. Anhand der genannten Indikatoren werden Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Datensätze bzw. der daran gekoppelten Methoden zur Abbildung der Wissensgenerierung aufgezeigt. Das vierte Kapitel gibt überblicksartig eine Zusammenfassung der Ausführungen und zeigt Potenziale der Identifikation von Wissenschaftsräumen auf.
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76 S.
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Sonderheft; 5/2010