Temporäre Migration - Ein Weg für Europa?

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Aachen

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Auf europäischer Ebene wird gleichzeitig, aber unabhängig voneinander, einerseits über die Kontrolle der illegalen Migration diskutiert und versucht das Konzept der temporären Migration zu implementieren, während andererseits gewünschte Zuwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften verfolgt wird. In der Arbeit werden die beiden Bereiche der Migration gemeinsam untersucht. Dazu wird ein Selektionsansatz in das Modell der temporären Migration implementiert, um die hochqualifizierten Arbeitskräfte zu halten, wohingegen die geringqualifizierten Arbeitskräfte nach einer "Probezeit" wieder ausreisen. Der Selektionsmechanismus wird erzeugt durch Besteuerung der legalen Arbeitseinkommen und durch den monetären Ausreiseanreiz. Ausgehend von der gegebenen illegalen Migrationssituation in der EU werden Lösungskonzepte untersucht, die die Risiken und Kosten sowohl der Migranten als auch der Einwanderungsländer reduzieren. Durch legale temporäre Migration lassen sich Flüchtlingskatastrophen verhindern. Durch die Kombination mit einem Selektionsansatz lässt sich zusätzlich das Problem des Fachkräftemangels reduzieren. Auch wenn sich die Modellbedingungen nicht direkt auf die europäische Migrationspolitik übertragen lassen, schließt die Arbeit mit der Handlungsempfehlung an die europäischen Entscheidungsträger, eine gemeinsame Strategie aus temporärer und selektiver Migration zu verfolgen.

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VIII, 205 S.

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