Bevölkerungsverhalten und Möglichkeiten des Krisenmanagements und Katastrophenmanagements in multikulturellen Gesellschaften.

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Bonn

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ZLB: Kws 736/1

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Abstract

Gegenstand der Untersuchung sind internationale Erfahrungen zum Verhalten von multikulturellen Bevölkerungen in Katastrophensituationen. Dabei werden Fragestellungen berücksichtigt, wie sie sich ergeben, wenn Aspekte ethnisch kultureller Minderheiten und des Multikulturellen einbezogen werden. Ein weiterer Untersuchungsgegenstand ist die langfristige Wiedererholung (Recovery) nach Katastrophen. Dabei wird die Traumaforschung und das Konzept der Accidental Communities of Memory berücksichtigt. Mythen von Massenpanik und Plünderung werden als sozial unwahrscheinlich widerlegt. Anhand eines kulturanthropologischen Modells werden typische Verlaufsmuster, einschließlich potenzieller und prognostizierbarer Konflikte vom Katastropheneintritt bis zur Wiedererholung dargestellt. Die Ergebnisse werden analysiert, systematisiert und zu einem sozial- und kulturwissenschaftlich fundierten Konzept verdichtet, welches dem Krisenmanagement und Katastrophenmanagement neue Wege und Handlungsmöglichkeiten aufzeigt.

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387 S.

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Forschung im Bevölkerungsschutz; 11