Die Nachnutzungsoption des Wohnens in revitalisierten innerstädtischen Hafenarealen am Beispiel der Überseestadt Bremen - unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus dem Gebiet Kop van Zuid in Rotterdam.
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DE
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Bremen
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2190-1104
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ZLB: Kws 102/2
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DI
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Abstract
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Trend der Wiederentdeckung der Innenstädte als Wohnort und nimmt dabei das Beispiel der Hafenstadt Bremen in den Fokus. Ein Blick auf die Niederlande, auf das Beispiel Kop van Zuid in Rotterdam, wo man frühzeitig eine gemischte Nutzung vorangetrieben hat, ergänzt die Perspektive. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Nachnutzungsoption bei Revitalisierungsprojekten. Untersucht wird, welche Hinweise es auf eine Renaissance der Städte gibt; welche Faktoren für ein Brachfallen von innenstadtnahen Stadtteilen verantwortlich sein können und ob dies für das Fallbeispiel zutrifft. Welche Problematiken ergeben sich aus stadtplanerischer Sicht bezüglich der Wohnnutzung? Welche Bewohner folgen eigentlich dem Trend der (unterstellten) Renaissance? Wie könnte es einer Stadt wie Bremen gelingen, solche Bewohner auch anzuziehen? Die Autorin legt dar, wie sich die Bevölkerungszusammensetzung der Städte ändert und wie gerade auch Bremen ein leichtes Zuwanderungsplus im Stadtbezirk Mitte verzeichnet. Es folgt eine Darstellung der aktuellen Entwicklungen in der Überseestadt, angereichert mit Kartenmaterial. Hierbei wird auch das Thema "Wohnen in Gewerbe- und Industriegebieten" aufgegriffen und das Konfliktpotenzial differenziert und distanziert systematisch dargelegt. Unter Rückgriff auf das Fallbeispiel Kop van Zuid wird gezeigt, wie andere Städte mit diesem Thema verfahren sind und wie sich die Hafenentwicklung in die allgemeine Stadtentwicklung eingliedert. Bislang sind im Falle Kop van Zuid die erhofften spill-over Effekte ausgeblieben - was hinsichtlich der Impulse für die Stadtentwicklung zumindest Anlass zum Nachdenken geben müsste.
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108 S.
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Bremer Beiträge zur Angewandten Geographie; 3/2010