Mögliche Reaktionen von Städtebau und Stadtentwicklung auf den demographischen Wandel - anhand ausgewählter Beispiele.

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Der demographische Wandel ist ein Prozess, der die Gesellschaft Deutschlands beeinflusst: Die Einwohner werden älter, weniger und heterogener in ihrer Zusammensetzung. Diese Entwicklung, die bereits vor 40 Jahren ihre grundlegenden Anfänge nahm, ist in ihren Auswirkungen bereits heute spürbar und wird sich in den kommenden Jahrzehnten noch deutlich verstärken. Bevölkerungsrückgang, Alterung und abnehmende Kinderzahlen stellen insbesondere Städte und Gemeinden als diejenige Verwaltungsebene, die den sich wandelnden Bedürfnissen ihrer Einwohner am nächsten steht, vor zahlreiche Herausforderungen. Während einige Kommunen in Reaktion hierauf bereits Programme und Projekte aufgelegt haben, besteht vielerorts noch wesentlicher Handlungsbedarf. Ausgehend von der Problematik des demographischen Wandels aus der Sicht von Städtebau und Stadtentwicklung betrachtet die Arbeit konkrete Projekte aus den Bereichen Seniorenpolitik, Kinder- und Familienpolitik sowie Schrumpfungspolitik. Die ausgewählten Beispiele aus Bielefeld, Stuttgart und Hoyerswerda werden anhand sachbezogener Kriterien bewertet und auf Übertragbarkeit und Vorbildcharakter hin untersucht. Ziel ist es, aus den Ergebnissen mögliche Reaktionen von Städtebau und Stadtentwicklung auf die Herausforderungen des demographischen Wandels abzuleiten.

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XXVIII, 107 S.

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Schriften zur Raumordnung und Landesplanung; 31