Methodischer Rahmen für den Einsatz von Backcasting zur Anpassung an den Klimawandel.

TH Zürich, NSL
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TH Zürich, NSL

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Zürich

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0521-3625

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ZLB: 4-Zs 2586
BBR: Z 2513
IFL: I 4087

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Abstract

In der Raumplanung wurde das Thema des Klimawandels bisher vor allem sektoriell im Bereich Naturgefahren behandelt. Nur wenige Studien befassen sich mit langfristigen Handlungsmöglichkeiten der Raumplanung hinsichtlich der Folgen des Klimawandels. Erst in den letzten Jahren erschienen Studien, die integrative Ansätze verfolgen. Der Ansatz des Backcasting unterstützt die Erarbeitung innovativer, aufeinander aufbauender raumwirksamer Maßnahmen und notwendiger Raumentwicklungsschritte zur Anpassung an den Klimawandel. Der Hauptunterschied von Backcasting zu Forecasting-Szenarien ist, dass bei Forecasting-Szenarien mehrere Zukunftsbilder auf die Frage "Was wäre, wenn,...?, unter der Basisannahme einer konkreten Ist-Situation formuliert werden. Beim Backcasting wird dagegen ein konkretes Zukunftsbild formuliert, und mehrere Ist-Situationen, Raumentwicklungsschritte und raumwirksame Maßnahmen werden als Antwort auf die Frage "Was muss geschehen, dass ... ?" entwickelt. Die Hauptidee des Ansatzes ist, sich von dendurch die Vergangenheit und aktuelle Situation gesetzten Rahmenbedingungen zuerst zu befreien und künftige Visionen zu generieren, um Anpassungsmaßnahmen so flexibel zu definieren, dass eine Plattform für die Formulierung von aufeinander aufbauenden Maßnahmen entsteht. Backcasting ist insbesondere dann vielversprechend, wenn die Ursache-Wirkung-Zusammenhänge sehr komplex und damit Resultate von Modellierungen und Zukunftsprognosen mit großen Unsicherheiten behaftet sind - wie dies beim Klimawandel der Fall ist. Der Beitrag zeichnet die konzeptionellen Konturen des Backcasting und unterbreitet einen Vorschlag zur schrittweisen Umsetzung.

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Nr. 1

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S. 43-51

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