Urbanes Altern. Wohnumfeldanspruchsgruppen Junger Alter in Erlangen.

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Erlangen-Nürnberg

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DI
EDOC

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Junge Alte (60.-80. Lebensjahr) werden nach Zahl und Bevölkerungsanteil bedeutsamer. Sie zeichnen sich durch ihre Lebensstil- und Gesundheitspluralität aus und ebenso unterscheiden sich die Art der Raumwahrnehmung und -nutzung. Letztlich ist das Individuum bestrebt das eigene Adaptionsniveau zu erreichen, um den Verbleib im Wohnumfeld zu sichern. Die wiederum ist ein mehrdimensionales Konstrukt des materiellen firstspace, des mentalen secondspace und des gelebten thirdspace im Sinne des trialektischen Raumansatzes Ed Sojas. Das Wohnumfeld ist gleichzeitig Realraum sowie Gestaltungs-, Handlungs-, Wahrnehmungs- und Kommunikationsraum raumaktiver Akteure sowie sozial-immaterieller Gegebenheiten. Zudem ist es räumliches Handlungsabbild und individuelle Umwelt täglicher Lebensführung gelebten Raumes. In empirische Untersuchungen können acht unterschiedliche Anspruchsgruppen differenziert werden hinsichtlich der Ähnlichkeit der Wohnumfeldansprüche Ordnung, Erreichbarkeit, Versorgung, Freizeitgestaltung und Naturnähe. Darüber hinaus werden die Strukturen dreier exemplarischer Stadtbereiche in Erlangen eingehender betrachtet, um eine Aussage treffen zu können, inwiefern sie als Wohnumfeld Junger Alter geeignet sind. Die Siedlungsentwicklung, Polyzentralität, Wirtschaftsstruktur, Universitätsstadt, innerstädtische Wälder und Grünflächen und deren Wirken werden in der Diskussion beleuchtet. Mögliche präventive oder begleitende Realisierungsmaßnahme ist das Quartiersmanagement mit einer freiwilligen Kooperation Junger Alter als Teil eines gesamtstädtischen Entwicklungskonzepts. Durch die konzentrierte Integration dieser Bevökerungsgruppe lässt sich die vielfältige Individualität und Pluralität im Untersuchungsgebiet erhalten.

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200 S.

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