Arbeit und Leben: Eine spannungsreiche Ko-Konstitution. Zur Revision zeitgenössischer Konzepte der Arbeitsforschung.
Westfälisches Dampfboot
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Westfälisches Dampfboot
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Münster
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 2010/2494
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
relationships.isAuthorOf
Abstract
Gängige Konzepte der Arbeitsforschung erfahren zunehmend Grenzen durch die Dynamik und den Wandel ihres Gegenstandes. Insbesondere den vielfältigen Verschränkungen, Hierarchien und Widersprüchen in der Verknüpfung von Erwerbsarbeit mit anderen Lebensbereichen tragen sie nur noch bedingt Rechnung. Denn: Was als Arbeit gilt, dies bestimmt sich immer neu in gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen. Die Autorin stellt deshalb die bisherige Arbeitsforschung auf den Prüfstand und vermisst Arbeit neu. Über die Auseinandersetzung mit Traditionslinien, Forschungsansätzen und Debatten bietet sie Grundlagen für die angemessene - genderkompetente - Analyse des komplexen Zusammenhangs von Arbeit und Leben, die auch in politikwissenschaftlicher Perspektive fruchtbar sind. Dabei spielen der Mainstream der Arbeitsforschung, Ansätze der Frauenarbeitsforschung, das Konzept der "Alltäglichen Lebensführung", Debatten um Entgrenzung und Subjektivierung von Arbeit und Leben sowie der Diskurs um die Vereinbarkeit von "Beruf und Familie" eine Rolle. Verschiedene Arbeits- und Lebensbereiche bilden so wechselseitige Entwicklungsvoraussetzungen und -grenzen, die sich als komplexes Ko-Konstitutionsverhältnis fassen lassen.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
257 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Arbeit - Demokratie - Geschlecht; 12