Super-Gentrification und metropolitaner Habitus: eine Kritik jüngerer Entwicklungen in der britischen Gentrificationforschung.

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Heidelberg

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0034-0111 (print)

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ZLB: 4-Zs 237
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
IFL: I 378

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Abstract

Der Aufsatz diskutiert mit der Super-Gentrificaton und dem metropolitanen Habitus zwei neuere theoretische Konzepte aus der britischen Stadtforschung, die in der deutschen Gentrificationforschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben sind. "Super-Gentrification" ist die begriffliche Umschreibung der neuerlichen Aufwertung bereits gentrifizierter Stadtviertel, während der Begriff des metropolitanen Habitus' auf die Frage zielt, warum bestimmte Lebensstilgruppen sich nur in ausgewählten Stadtteilen von Global Cities finden lassen. Der Beitrag kritisiert beide Konzepte zunächst im Hinblick auf ihre fehlende Erklärung der Einflüsse der Eigenschaften des urbanen Raums auf Habitus und Super-Gentrificaton. In einem zweiten Schritt stellt er mit dem Begriff des residenziellen Kapitals als Einbeziehung der räumlichen Bedingtheiten sozialen Handelns eine Möglichkeit vor, die angeführten theoretischen Defizite des metropolitanen Habitus' und der Super-Gentrificaton zu lindern und den spezifischen Einfluss der räumlichen Qualitäten zu denken. Um residenzielles Kapital erweitert, eröffnen sowohl Super-Gentrificaton als auch metropolitaner Habitus neue Perspektiven für die Gentrification-Forschung in Deutschland, die abschließend umrissen werden.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 6

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S. 447-457

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