Angleichung von Lebensbedingungen seit der deutschen Einheit - die Bürgersicht.
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
Die jährlich durchgeführte BBSR-Bevölkerungsumfrage ermöglicht es seit 20 Jahren, die subjektive Sicht der Bürger auf ihre Wohn- und Lebensbedingungen zu erfassen. Damit lassen sich u. a. die raumbezogenen Angleichungsprozesse in Ost- und Westdeutschland seit der Deutschen Einheit differenziert betrachten. Insgesamt ist festzustellen, dass die massiven baulich-räumlichen Investitionen im Laufe der 1990er Jahre in Ostdeutschland eine vergleichsweise rasche Verbesserung der Lebensbedingungen hinsichtlich Wohnung, Wohngebiet oder Umwelt bewirkten, die sich auch im Urteil der Befragten niederschlägt. In diesen Bereichen sind deutliche Erfolge politischer Steuerung hervorzuheben. Probleme zeigen sich hingegen im Zusammenhang mit privatwirtschaftlich erforderlichen Investitionen. Die wirtschaftliche Lage ostdeutscher Haushalte ist objektiv wie subjektiv auch noch 20 Jahre nach der ostdeutschen Wende deutlich schlechter als die westdeutscher Haushalte. Damit einhergehende mangelnde Perspektiven für die Gestaltung des eigenen Lebens und insbesondere verunsichernde Arbeitslosigkeit haben nachhaltig Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem Wohnort und die allgemeine Lebenszufriedenheit der Menschen.
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 10/11
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S. VI-VII, 715-726