Grand urban rules.

010 Publ.
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Rotterdam

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ZLB: 2010/1962

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DI

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Abstract

Die Arbeit untersucht die Anwendung regelbasierter Instrumente im Bereich des Städtebaus. Baugesetze sind ein Beispiel, wie private Interessen hinsichtlich der baulichen Entwicklung der Städte durch die öffentliche Hand gesteuert werden, stets mit dem Versuch den privaten Entwicklungsspielraum so groß wie möglich zu lassen. Mit Regeln lässt sich der Grad an städtebaulicher Kontrolle und Determination besser justieren. Die Hypothese lautet, dass gerade dieses operationelle Potenzial sehr wichtig für das städtebauliche Entwerfen ist, egal ob es sich auf der Ebene der Stadtverwaltung oder dem projektbasierten Entwerfen abspielt. Die Grundlage für die Arbeit bilden 115 verschiedene Regeln, welche sich aus der Betrachtung von 20 Städten weltweit ableiten. In den zehn Kapiteln der Arbeit wird versucht, die Methode des regelbasierten Entwerfens zu erläutern und den Bogen zur Disziplin Architektur und Städtebau zu schlagen, danach geht es um die Beziehung von öffentlichen und privaten Interessen, um die Macht und den Einfluss von Regeln. Die Erkenntnis wird hier diskutiert, dass das Potenzial von Regeln eher im Lassen von Freiheiten besteht, als im Festlegen. Wie Regeln ästhetische Belange be- und vorschreiben, "Freiheit innerhalb von Bindung", offizielle und informelle Regeln und ihre wechselseitige Einflussnahme, Adressenten und "Externalitäten" von Regeln sind die folgenden thematischen Schritte. Fallstudien demonstrieren, wie urbane Elemente durch regelbasierte Konsistenz geformt werden und gleichzeitig fähig sind, eine Differenz zu ihrem Kontext zu bilden. Das grundsätzliche Ziel der Studie liegt im Versuch, Regeln für den praktischen Einsatz innerhalb des städtebaulichen Entwerfens brauchbar zu machen.

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272 S.

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