Wertrelevanz und Bewertungsgenauigkeit von Wertschöpfung und Personalaufwendungen.

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Dresden

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ZLB: 2010/866

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DI

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Abstract

Obwohl Mitarbeiter ein elementarer Werttreiber für Unternehmen sind, finden sich im Rahmen der externen Berichterstattung kaum monetäre, mitarbeiterbezogene Informationen. Dieses Missverhältnis lässt vermuten, dass monetäre Größen den Beitrag der Mitarbeiter zum Unternehmenserfolg nicht abbilden können. Basierend auf dieser Annahme wird anhand von bereits extern berichteten, mitarbeiterbezogenen Größen untersucht, ob eine monetäre Abbildung der Mitarbeiter aus einer kapitalmarktorientierten Perspektive überhaupt relevant ist. Dazu werden die Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweiz und Großbritannien im Zeitraum 1990 bis 2006 betrachtet. Die Analyse erfolgt mit Hilfe von Preis- und Renditemodellen. Darüber hinaus wird das Unternehmensbewertungsmodell mit linearer Informationsdynamik nach Ohlson (1995) auf mitarbeiterbezogene Größen angepasst und untersucht. Größen des tangiblen Kapitals werden ebenfalls untersucht und zum Vergleich der Resultate herangezogen. Die Ergebnisse zeigen, dassPersonalaufwendungen wertrelevant sind und Bewertungsmodelle mit mitarbeiterbezogenen Größen genauere Berechnungen erlauben als das Residualgewinnmodell oder Modelle, die auf Größen des tangiblen Kapitals abstellen.

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XXI, 278 S.

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