Wohnen in der Stadt. Bewohnerstrukturen, Nachbarschaften und Motive der Wohnstandortwahl in innenstadtnahen Neubaugebieten Hannovers.
Selbstverl.
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Selbstverl.
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DE
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Kiel
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0723 - 9874
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ZLB: 2010/1123
IfL: I 1187 - 120
IfL: I 1187 - 120
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DI
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Abstract
In vielen Kommunen wurden in den letzten Jahren innenstadtnahe Neubaugebiete mit Einfamilienhäusern geplant und realisiert, vor allem mit dem Ziel, den Fortzug von Familien in den suburbanen Raum einzugrenzen und ihnen alternativ Wohnmöglichkeiten in zentralen Lagen anzubieten. Da jedoch die Kontraste zwischen suburbanen und ländlichen Wohnformen und denen des innenstadtnahen Raumes gerade für Familien enorm groß sind, ist es Anliegen der Autorin und Schwerpunkt der Arbeit zu hinterfragen, welches die Motive von Bewohnern in innenstadtnahen Häusern und Wohnungen sind, einen städtischen Standort zu wählen. Im Mittelpunkt stehen eine standardisierte Fragebogenerhebung in Hannover und deren Auswertung. Reurbanisierung wird in der Studie als ein Prozess verstanden, der in der Folge des sozialen Wandels in der reflexiven Modernisierung eintritt. Deshalb können gesellschaftsstrukturelle Veränderungen identifiziert werden, die den städtischen Raum für größere Bevölkerungsgruppen als Wohnstandort attraktiv erscheinen lassen. Die Motive für das innenstadtnahe Wohnen sind vor allem in den Komponenten der Urbanität zu sehen: Aufgrund der kurzen Wege, infrastruktureller Verdichtung und Funktionsmischung kann ein Lebenswandel geführt werden, wie ihn der soziale Wandel bei Teilen der Bevölkerung bewirkt hat. Erst durch das Wohnen in der Stadt ist es doppelverdienenden Paaren möglich, aufgrund ihres persönlichen Zeitbudgets zu arbeiten, eine Familie zu gründen und auch eine gewisse Spontaneität zu wahren.
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X, 282 S.
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Kieler geographische Schriften; 120