Strategien zur Zustandserfassung von Kanalisationen.

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Aachen

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Die Arbeit gibt zunächst einen Überblick über den aktuellen Stand der optischen Kanalinspektionstechnik. Verschiedene technische Systeme zur optischen Zustandserfassung werden auf Basis einer Literaturrecherche hinsichtlich Nutzen und Kosten gegenübergestellt. Hieraus werden mögliche Einsatzrandbedingungen bzw. -empfehlungen abgeleitet. Mit der Arbeit wird nachgewiesen, dass auch für ggf. bereits flächendeckend oder teilweise erstinspizierte Kanalnetze effiziente Alternativen zur bislang in aller Regel vorgesehenen flächendeckenden Wiederholungsinspektion in festen Intervallen bestehen. Mit solch angepassten Strategien kann der Zustand der Kanalisationen oft genauer und kostengünstiger erfasst werden. Hinzu kommt, dass angepasste Inspektionsstrategien oft sehr viel besser zu einer positiven Kanalnetzzustandsentwicklung beitragen können, als konventionelle Inspektionsstrategien. Vorteile bieten solche Strategien bereits für kleine Kanalisationen von Kommunen ab etwa 10.000 bis 20.000 Einwohnern. Mit zunehmender Netzgröße nehmen die Vorteile angepasster Strategien tendenziell zu. Ferner kann auf Basis dieser Arbeit unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten und abhängig von der jeweiligen Zielsetzung eine Empfehlung für eine bestimmte Inspektionsstrategie abgeleitet und das Kosteneinsparpotenzial gegenüber der jeweils derzeit vorgesehenen Strategie abgeschätzt werden.

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181 S., Anh.

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