Die Region und ihr Verkehr.Anforderungen an das Verwaltungshandeln am Beispiel Rhein-Main.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Die Anforderungen an das Verwaltungshandeln, die Verkehrspolitik in der Region Rhein-Main auf Priorität für den Öffentlichen Nahverkehr hin zu verändern, werden an drei Themen abgehandelt: (1) Organisation der Zusammenarbeit: Der in Gründung befindliche Verkehrsverbund ist ein wichtiger Schritt. Er rührt jedoch an die allgemeine Grundproblematik einer angemessenen Regionalverwaltung. Ein Mittelweg zwischen der Inflation der Zweckverbände und der zentralistischen Lösung einer Regionalstadt werden diskutiert. (2) Preisgestaltung: Die Einsicht, die externen Kosten dem Individualverkehr in gleicher Weise wie dem Öffentlichen Verkehr anzulasten und damit die Wettbewerbsposition des Öffentlichen Verkehrs zu verbessern, gewinnt an Boden. Ergänzend sind auch Lösungen wie das Road-pricing erforderlich, die einen zeitlich wie räumlich differenzierenden Einsatz ermöglichen. Einnahmen sind zweckgebunden für die Verbesserung des Angebots im Öffentlichen Personennahverkehr zu verwenden. (3) Gesamtverkehrspläne: Die Umschichtung in Richtung auf den Öffentlichen Personennahverkehr muß durch eine neue Generation von Gesamtverkehrsplänen vorbereitet werden. Neben Vorschlägen zum Ausbau des ÖPNV-Netzes werden auch "weiche" Maßnahmen, d.h. die Konzeption eines "pulsierenden Systems" nach Art der Schweizer "Bahn 2000" als Thema einer Gesamtverkehrsplanung diskutiert. - (n.Verf.)

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Nr.5/6

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S.307-315

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