Auto, Umwelt und Gesellschaft.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Bonn
item.page.language
item.page.issn
0303-2493
item.page.zdb
item.page.orlis-av
BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Es stellt sich immer dringlicher die Frage nach den gesellschaftlichen Wurzeln der sich zuspitzenden Verkehrsmisere. Sie zu benennen und bewußt zu machen, ist notwendig, weil die Entwicklung neuer Planungskonzepte durch eine gesellschaftlich-politische Aufklärungsarbeit ergänzt werden muß. Die "Autogesellschaft" wird durch ein starkes gesellschaftliches Kräfteverhältnis getragen; sie ist zudem durch ein diffuses Täter-Opfer-Schema gekennzeichnet. Eine Analyse der Gründe, die zur ungebremsten Vorherrschaft des motorisierten Straßenverkehrs geführt haben, vermag zugleich einige Merkwürdigkeiten und Anomalien der Verkehrspolitik zu erhellen. Betrachtet man die Verkehrsmisere in einem größeren gesellschaftlichen Zusammenhang, enthüllt sie sich als Ausdruck und Bestandteil der ökologischen Krise; diese wiederum verweist auf einen gesellschaftlichen "Teufelskreis" mit selbstzerstörerischen Tendenzen. Eine kombinierte Reformstrategie von Aufklärungsarbeit und Entwicklung neuer Planungskonzepte erfordert eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ohne Einsicht in die Zusammenhänge von Verkehrssystem und Gesellschaftsformation werden eine technisch hochspezialisierte Fachwissenschaft und die entsprechende Fachplanung leicht ungewollt zu integralen Elementen einer weitgehend verselbständigten Produktionsmaschinerie. - (n.Verf.)
Description
Keywords
Journal
Informationen zur Raumentwicklung
item.page.issue
Nr.5/6
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S.253-259