Urbanografien. Stadtforschung in Kunst, Architektur und Theorie.

Reimer
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Reimer

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Berlin

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ZLB: 2009/2382

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Abstract

Die Beiträge untersuchen Perspektiven des Handelns im Stadtraum. Im Zuge von Neoliberalisierung, Globalisierung und Migrationsbewegungen verändert sich der urbane Raum radikal und mit ihm die Handlungsmöglichkeiten des Einzelnen wie der Gesellschaft. Stadtforschung zwischen Kunst, Architektur und Theorie versteht Stadträumlichkeit als dynamische Relation von Gebautem, Geplantem, Gesehenem und Begangenem. Sie analysiert diese vielen Orte einer Stadt zwischen Bildern, Erzählungen und Plänen. Durch die Eingriffe der Städte, der Behörden und der Wirtschaft wird der Raum als dissonante Vielstimmigkeit immer aufs Neue hergestellt und transformiert. Dieses Formieren ist urbanografisch. Es liest, schreibt, zeichnet, kritzelt und löscht Stadt. Urbanografien sind Bezeichnungs- und Lektüreakte, die Städtisches produzieren. Welchen strukturellen Veränderungen unterliegen urbane Räume heute? Alltagserleben, Planungsprozesse, Bild- und Raumproduktion sowie Aneignungsstrategien durch Kunst erzeugen die Stadt als vielfältigen Raum und führen häufig zu radikalen Veränderungen. Beobachtungen zu Interventions- und Handlungsmöglichkeiten finden ebenso ihren Platz im Buch wie z.B. die Gentrifizierung.

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208 S.

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