Staatliche Architektur und Stadtplanung nach 1945. Das Beispiel der Landeshauptstadt Düsseldorf.

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Düsseldorf

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ZLB: 4-2009/2705

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Abstract

Der Staat ist ein wichtiger Bauherr. Staatliche Bauten für Regierung, Verwaltung, Wissenschaft und Kultur sind in vielen Fällen Großprojekte. Renommierte Architekten des In- und Auslandes wirken bei der Planung und Ausführung mit. In den Bauten spiegelt sich somit die Architekturgeschichte, aber auch das Selbstverständnis staatlichen Handelns. Dies gilt in besonderem Maße für die Bauten in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Band stellt einige der wichtigsten staatlichen Nachkriegsbauten in Düsseldorf vor. Vorgestellt werden im Einzelnen Friedrich Tamms' Konzept für ein Regierungsviertel an der Berliner Allee, die Baugeschichte der Heinrich-Heine-Universität, Gottfried Böhms Bau für das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen am Grabbeplatz, die Behördenbauten an der Völklinger Straße und der 2005 fertig gestellte Neubau des Ministeriums für Schule und Weiterbildung. Der thematische Rahmen für die Einzelbeiträge wird abgesteckt durch einen einführenden Essay über die öffentliche Hand als Bauherr in Nordrhein-Westfalen nach 1945. In einem Beitrag zur Überlieferungssituation des staatlichen Hochbaus werden die Geschichte der staatlichen Bauverwaltung in Nordrhein-Westfalen skizziert und Überlegungen aus archivischer Sicht zur Bewertung staatlicher Bauunterlagen angestellt.

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104 S.

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Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen; 22