Und was wird aus den ländlichen Räumen? Clusterinitiativen in ländlichen Räumen und ihre Förderung - unter besonderer Berücksichtigung der Bundesländer Bayern, Brandenburg und Niedersachsen.

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Göttingen

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1430-290X

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ZLB: 4-2009/2820

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Abstract

Vor dem Hintergrund der Neuausrichtung der Regionalen Strukturpolitik - weg vom Ausgleichsziel hin zum die "Stärken stärken" - widmet sich die Untersuchung dem ländlichen Raum. Die Arbeit stellt die Frage, ob nicht auch ländliche Räume Ansatzpunkte für eine solche Strategie bieten. In den so genannten "Zwischen- und Peripherräumen" Deutschlands wurden insgesamt 41 Initiativen identifiziert, bei denen Wertschöpfungspartnerschaften wesentliche Anknüpfungspunkte ihrer Aktivitäten sind. Zusammen mit den Ergebnissen eigener Recherchen in Bayern, Brandenburg und Niedersachsen liefern sie deutliche Anhaltspunkte dafür, dass auch die kleineren der gefundenen Initiativen stabilisierende und motivierende Funktionen in den Regionen innehaben und daher fördernswert sind. Die Konzentration der Förderung auf Wachstumskerne, wie sie derzeit auf verschiedenen politischen Ebenen vorangetrieben wird, vor dem Hintergrund, dass eine externe Finanzierung für die Start- und erste Entwicklungsphase von Clusterinitiativen im Allgemeinen sehr wichtig ist, wiegt schwer. Dies gilt auch für den ländlichen Raum. In den Befragungen wurde die Rolle der unterstützenden Maßnahmen für die Entwicklung von clusterorientierten Initiativen als hoch eingeschätzt. Die Fördermaßnahmen werden als Anschubfinanzierung oder als "Beschleuniger" genutzt, wobei der Rolle eines professionellen "Kümmerers" besondere Bedeutung beigemessen wird. Für Brandenburg, Bayern und Niedersachsen kann konstatiert werden, dass derartige Hilfen ganz wesentlich zur Entwicklung sowie Etablierung solcher Clusterinitiativen beitragen.

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98 S.

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Regionale Trends; 20