Trucking Europe. Der Aufstieg der Logistik in der Massenkonsumgesellschaft in Europa 1950 bis 2000.

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Kassel

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ZLB: 4-2009/1552

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Abstract

Ausgangspunkt des Berichtes ist die Beobachtung, dass im Jahre 2009 ein LKW von Lissabon quer durch Europa nach Warschau auf dem Autobahnnetz nahezu ohne Stopp fahren kann. Ein Güterzug der Eisenbahn kann die Grenzen in Europa jedoch nicht so friktionslos wie der LKW überwinden. Vielmehr ist an jeder Grenze ein Wechsel von Lokomotive und Besatzung erforderlich. Im Bericht wird aufgezeigt, wie diese Unterschiede im europäischen Gütertransport entstanden sind. Die Argumentation thematisiert dabei die logistische Funktion der Autobahnen in reifen Konsumgütermärkten, die Eisenbahnlogistik in Europa, Liberalisierung und Regulierung des LKW-Verkehrs in Westdeutschland 1945 bis 1986, die gemeinsame Verkehrspolitik in Europa und die Liberalisierung des LKW-Verkehrs, die Automotive Logistik der Automobilindustrie, den Binnenmarkt als Logistik-Treiber und Paketdienste als Schrittmacher der Logistikindustrie. In der Zusammenfassung wird die logistische Revolution, die in den 1990 er Jahren begann, in ihren Gründen undErscheinungsformen und das sie theoretisch ergänzende Konzept des Supply-Chain-Managements skizziert.

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36 S.

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Working Paper in the History of Mobility; 13/2009