Landschaftswandel im bayerischen Alpenraum und politische Steuerungsansätze. Eine Evaluierung der Zielerreichung landschaftsbezogener Rechtsinstrumente aus Landes- und Regionalplanung, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft am Beispiel Isarwinkel.

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ZLB: 4-2009/2336+CDROM

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Im Alpenraum spielt sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts ein zunehmend rasanter Landschaftswandel ab, der nicht nur deutliche Veränderungen des Landschaftsbildes mit sich bringt, sondern auch ökologische, wirtschaftliche und soziale Probleme. Die Politik hat daher in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Gegenmaßnahmen ergriffen. Das Spannungsfeld zwischen Landschaftswandel und politischen Steuerungsansätzen ist bislang aber noch kaum erforscht. Für den Isarwinkel in den oberbayerischen Alpen wird exemplarisch untersucht, inwiefern Instrumente aus Landes- und Regionalplanung, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft ihre landschaftsbezogenen Ziele erreicht haben. Mit Hilfe von Luftbildern und einem Geographischen Informationssystem werden die realen Landschaftsveränderungen seit 1959 quantitativ bilanziert und mit den jeweiligen Zielsetzungen verglichen. Die Analyseergebnisse und Zukunftsszenarien zeigen dringenden Handlungsbedarf auf, wenn der Landschaftswandel verlangsamt und das fortschreitende Verschwinden der charakteristischen Kulturlandschaft eingedämmt werden soll. In diesem Sinn beschreibt die Arbeit abschließend politische und gesellschaftliche Ansätze für eine nachhaltigere Landschaftsentwicklung im bayerischen Alpenraum.

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XIV, 296 S.

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