Outlook on the Barents Region cooperation. Ausblick auf die Zusammenarbeit in der Barentsregion.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Die nördliche Peripherie Europas birgt mit ihren riesigen und weit verbreiteten natürlichen Ressourcen große wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten. jedoch ist die Situation dort heute wie auch in der Vergangenheit durch starke sozioökonomische Ungleichgewichte und Schwächen geprägt. Der Beginn der Kooperation in der Barentsregion im Jahr 1993 hatte sowohl geopolitische als auch regionalpolitische Motive. Diese Kooperation sowie die 1995 erfolgte EU-Erweiterung um Schweden und Finnland eröffneten neue Perspektiven für die sozioökonomische Entwicklung der nördlichen Regionen. Als mögliche neue Rolle könnte sie eine Schnittstelle zwischen der EU und Osteuropa mit Schwerpunkt Nordwestrußland bilden, um Wettbewerbsfähigkeit lind Wirtschaftswachstum durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit herbeizuführen. Der Beitrag diskutiert die Entwicklung der Zusammenarbeit in der Barentsregion in Bezug auf die einzigartigen Bedingungen und Merkmale dieses weiten Territoriums. Eine allgemeine Schlussfolgerung ist, dass eine komplizierte Mischung aus nationalstaatlichen Politiken, technischen und physischen Hindernissen, kulturellen Spannungen und Geisteshaltungen einen grundlegenden Wandel erschwert. Ein weiterer Grund für die bisher begrenzten Ergebnisse waren die sehr geringen öffentlichen Mittel für multilaterale grenzüberschreitende Initiativen in dem Gebiet. Jedoch wurde ein Strategie- und Lernprozess in Gang gesetzt, der zeigen soll, wie mit den Problemen und Möglichkeiten aus multilateraler Ost-West-Perspektive umzugehen ist. Dies könnte auch einen Kohäsionsprozess fördern, der für die geopolitische Stabilität von Bedeutung ist.

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Nr. 8/9

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S. 593-597

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