Handlungserfordernisse und Optimierungsansätze für kommunale Ver- und Entsorgungsunternehmen im Zusammenhang mit demografischen Veränderungen im ländlichen Raum, aufgezeigt an einem Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern.

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Rostock

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ZLB: 2009/2032

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DI

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Abstract

Am Beispiel des Landkreises Demmin wird untersucht, welche Auswirkungen Bevölkerungsentwicklungen - Schrumpfung und Alterung - auf die Wasserwirtschaft haben, vor allem in ländlichen Regionen mit ihrer spezifischen Siedungsstruktur. Die demographischen Veränderungen wirken sich nicht zuletzt auf die Gebührenerhebung aus. Zur Abschätzung der Entwicklung mengengebundener Kosten werden drei Szenarien betrachtet. Darin wird gezeigt, wie sich durch gezielte Maßnahmen die Kosten für Wasserver- und -entsorgung beeinflusst werden können. Möglichkeiten zur technischen Anpassung der vorhandenen Netze und Anlagen sind auf wenige Maßnahmen beschränkt. Bei einer durch einen weiteren Abbau sozialer, verkehrlicher und medizinischer Angebote im ländlichen Raum erzwungenen Anpassung der Siedlungsstruktur, also einer Migration in die größeren Städten, können auch Anlagen und Netze im ländlichen Raum zurückgebaut werden. Ein Vergleich mit den Verhältnissen in Südschweden zeigt, dass die Trinkwasserkosten in Deutschland immer noch nur halb so hoch sind.

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XXI, 170, VII S.

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Schriftenreihe; 20