Anregungen für die Nachhaltigkeitskommunikation aus kulturpolitischer Perspektive. Bausteine eines Orientierungsrahmens zu einem kulturbezogenen Konzept der Nachhaltigkeitskommunikation. Teilstudie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Auftrag des Umweltbundesamtes.

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Dessau-Roßlau

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EDOC

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Die Teilstudie ist im Rahmen des Forschungsprojekts "Ermittlung von alters- und geschlechtsspezifischen Potenzialen für umweltpolitische Handlungsorientierungen im Alltag" entstanden. Sie will exemplarisch Wege aufzeigen, wie sich Nachhaltigkeitsziele fördern ließen, wie dazu der bestehende kulturelle Rahmen genutzt und wie durch Interventionen auf dieser "Mikroebene" ein kultureller Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit initiiert werden könnte. Umwelteinstellungen und -verhalten sind zwar auch von soziodemographischen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Bildung, Region abhängig, deutlich besser aber erklärbar sind sie: 1. durch den Bezug auf "Lebenswelten" (d. h. Lebensformen und -phasen), 2. durch "Lebensstile" (inkl. Konsumstile) sowie 3. durch das in der (sowohl qualitativen als auch mit quantitativen Daten arbeitenden) Analyse entwickelte Konzept der "Ökologischen Sozialcharaktere". Daraus wird die Anregung abgeleitet, dass die zukünftige Umweltforschung die genannten drei Konzepte nutzen sowie Konsum- und Umweltforschung stärker integrieren sollte. Damit ließe sich das Verständnis von Umwelteinstellungen und -verhalten verbessern und neue Erklärungspotenziale erschließen.

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39 S.

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