Verwaltung in Diktatur und Demokratie. Die Bezirksregierungen Münster und Minden/Detmold von 1930 bis 1960.

Schöningh
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Paderborn

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ZLB: 2009/2064

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DI

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Abstract

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte Deutschland drei radikale Umbrüche der staatlichen Ordnung, auf die die öffentliche Verwaltung einerseits mit außerordentlicher Beharrungskraft reagierte - vor allem hinsichtlich ihrer Organisationsstrukturen und der sozialen Rekrutierung ihres Personals -, andererseits mit flexibler Anpassung an die jeweiligen neuen politischen Verhältnisse. Verwaltung bildet zwar das Instrument zur Umsetzung der Politik und zur Entfaltung von Herrschaft, im Verwaltungsvollzug folgt sie aber auch eigenen Regeln und Interessen: Welche Funktionen waren den behördlichen Apparaten im diktatorischen Machtstaat und im demokratischen Staat zugedacht, in welchem Umfang kamen sie diesen nach oder arbeiteten ihnen entgegen? Die Autorin rekonstruiert und analysiert am Beispiel verschiedener Aufgabenfelder das konkrete Verwaltungshandeln der Bezirksregierungen Münster und Minden/Detmold. Der komparatistische Ansatz lässt Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verwaltungstätigkeit und damit die Grenzen eigenständiger Handlungsspielräume hervortreten. Die Studie zeigt auf, welchen Beitrag die westfälischen Bezirksregierungen zur nationalsozialistischen Durchdringung der Gesellschaft leisteten und in welcher Weise sich diese nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes um eine personelle und ideelle Entnazifizierung bemühten.

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IX, 765 S

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Forschungen zur Regionalgeschichte; 60