Der Mauer um die Wette gedenken - zur Formation einer Heritage-Industrie am Berliner Checkpoint Charlie.

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Darmstadt

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ZLB: 4-2009/1126

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DI

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Abstract

Die Arbeit verfolgt zwei Ziele. Der erste Teil präsentiert die noch ausstehende Bestandsaufnahme der angloamerikanischen Heritage-Debatte und ihre Strukturierung in theoretische Schulen. Dabei soll die Frage nachverfolgt werden, welche theoretischen Positionen von den unterschiedlichen Vertretern eingenommen wurden und was dabei jeweils unter Heritage verstanden wurde. Dieser wissenschaftshistorisch orientierte Teil dient zugleich dazu, einen soziologischen Schatz zu heben: Er zeigt, dass der Heritage-Boom ein für die Soziologie hoch relevantes Thema darstellt, und dass in der bislang überwiegend von Historikern, Geographen, Anthropologen, Ethnologen und Kulturwissenschaftlern geführten internationalen Debatte stets soziologische Theorien Pate gestanden haben. Im Anschluss daran demonstriert ein zweiter, empirischer Teil anhand des Fallbeispiels des Berliner Checkpoint Charlie, dass die Konzepte und Ergebnisse der in Deutschland bislang noch nicht rezipierten Heritage-Forschungen eine hohe Relevanz auch für den deutschen Sprachraum aufweisen. Auch in Deutschland findet seit Jahren ein Heritage-Boom statt: Städte rekonstruieren sorgfältig ihre historischen Fassaden und veranstalten Altstadtfeste und Mittelaltermärkte, nahezu täglich werden neue, oft private Museen, Denk- oder Mahnmale mitsamt Museumsshops errichtet, während der Tourismus um historische Sehenswürdigkeiten immer neue Höhen erklimmt.

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315 S.

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