Freiwilligentätigkeit als Sozialkapital. Eine empirische Analyse zu den Rahmenbedingungen bürgerschaftlichen Vereinsengagements.

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Abstract

Der Beitrag befasst sich mit den Bedingungen, welche das bürgerschaftliche Engagement in Freiwilligenorganisationen als Horte sozialen Kapitals beeinflussen. Neben individuellen Merkmalen stehen dabei vor allem die politischen, gesellschaftlichen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen individueller Wahlhandlungen im Mittelpunkt des analytischen Interesses. Die Einflüsse der Individual- und der Kontextebene werden simultan in unterschiedlichen Mehrebenenmodellen geschätzt. Es wird deutlich, dass sich unbezahlte Tätigkeiten in Vereinigungen nicht allein auf individuelle Eigenschaften zurückführen lassen. Vielmehr stimulieren auch ländlich geprägte Gemeinwesen und Opportunitätsstrukturen politischer Mitsprache wie direktdemokratische Beteiligungsmöglichkeiten oder eine stark dezentralisierte staatliche Architektur das bürgerschaftliche Engagement in Freiwilligenorganisationen. Die Grundlage der empirischen Untersuchungen bilden Befragungsdaten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) für das Jahr 2004. Diese Erhebung wurde bei 54251 Individuen durchgeführt, die sich auf die 26 Kantone verteilen.

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20 S.

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