Der Traum vom Haus im Grünen: Baulandausweisung als kommunales Steuerungsinstrument gegen Suburbanisierung?

VDM, Müller
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VDM, Müller

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Saarbrücken

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ZLB: 2009/524

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DI

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Abstract

In den 1990er Jahren verzeichneten Großstädte wie Dortmund eine negative Bevölkerungsentwicklung. Vertreter aus Politik und Verwaltung erklärten diesen Sachverhalt mit der schlechten Lage auf dem Grundstücksmarkt. Viele Einwohner würden in das Umland abwandern, weil dort mehr und billigeres Bauland zur Verfügung stünde. Als Handlungsstrategie gegen die Suburbanisierung und Abwanderung der Bevölkerung schlugen die kommunalen Akteure die Transformation von städtischen Grünflächen in Bauland vor. Aber auch der Freiraum am Stadtrand wurde zur Bebauung freigegeben. Der Autor untersucht den Bevölkerungsrückgang in Dortmund und die Motive für die Umlandwanderung. Dabei stellt er die Frage, wie tauglich das Instrument der Baulandausweisung ist und welche Funktion innerstädtische Grünflächen haben. Er fragt außerdem, welche Auswirkungen der Traum vom eigenen Haus auf die Stadtlandschaft und die Umwelt haben? Welche sozialen Mechanismen sind hieran beteiligt?

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IX, 273 S.

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