Renaturierung von Fließgewässern unter Beachtung des Hochwasserschutzes.

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Hannover

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0343-8090

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ZLB: 2008/2756

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DI

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Abstract

Wesentliche Elemente von Renaturierungsmaßnahmen sind ein naturnaher Gewässerverlauf und die Wiederansiedlung von Gehölz im potenziellen Aubereich. Dies ist Grundvoraussetzung für die Entwicklung standortgemäßer Biotope im und am Fließgewässer. Die Arbeit konzentriert sich daher auf diese beiden Aspekte. Ziel ist, den Einfluss einer veränderten Linienführung und zusätzlichem Gehölzbewuchs auf den Hochwasserabfluss zu ermitteln. Herangezogen wird dafür das Wasserspiegellagenprogramm WASPTOOLS. Dieses Programm eignet sich nicht zuletzt für die hier speziell zu prüfenden Bewuchs- und Mäandrierungseinflüsse. Das Untersuchungsgebiet liegt in Niedersachsen, im Einzugsgebiet der Weser. Der untersuchte Bereich erstreckt sich von der Bewer, im südlichen Leinebergland, über die Ilme und Leine bis zur Aller im norddeutschen Flachland. Die aus Querprofilen abgeleiteten geometrischen Größen, wie Gewässerbreite, Querschnittstiefe usw. liefern erste Hinweise für erforderliche Renaturierungsarbeiten. Im Rahmen der an ausgesuchten Gewässerstrecken durchgeführten Hochwassersimulationen wurden die Linienführung und der Gehölzbestand mehrfach variiert. Erwartungsgemäß brachte die Kombination dichter Auwald und verstärkter Windungsgrad die größten Änderungen (erhöhter Wasserstand, Abflussanteil im Hauptquerschnitt bzw. im Vorlandbereich u.a.). Als Kompromiss zwischen Hochwasserschutz und Naturschutzbelangen wird eine Variante mit Bewuchs entlang der Ufer und einzelnen Bewuchsbeständen auf dem Vorland empfohlen. Damit ist eine Biotopvernetzung entlang der Fließgewässer möglich und die negativen Auswirkungen auf die Hochwassersituation (Wasserstände, Fließgeschwindigkeiten) sind tolerierbar.

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V, 293 S.

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Mitteilungen; 91