Abgrenzung von Wohnungsmarktregionen mit Hilfe von Arbeitsmarktverflechtungen.
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DE
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Münster
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ZLB: 2008/2861
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Abstract
Regionalökonomen unterscheiden zwischen Funktional- und Verwaltungseinheiten. Funktionale räumliche Einheiten spiegeln die wirtschaftlichen Aktivitäten wider, Verwaltungseinheiten hingegen sind historisch gewachsen und bilden die Verwaltungsstrukturen ab. Beide stimmen in der Regel nicht überein. Nur funktionale Regionen erlauben eine sinnvolle Berechnung und Interpretation ökonomischer Kenngrößen sowie die Messung von Spillover-Effekten. Ziel der Untersuchung ist es, eine vorliegende funktionale Abgrenzung regionaler Arbeitsmärkte, die so genannten Arbeitsmarktregionen (AMR), auf ihre Eignung als räumliche Bezugsbasis für wohnungsmarktrelevante Fragestellungen hin zu testen und sie gegebenenfalls in Wohnungsmarktregionen (WMR) zu überführen. Das Vorgehen dieser Untersuchung besteht darin zu ermitteln, inwiefern die Arbeitsmarktregionen deckungsgleich mit ausschließlich wohnungsmarktrelevanten räumlichen Abgrenzungen sind. Dazu wird im ersten Arbeitsschritt der von Eckey u.a. vorgenommene kreisscharfe Zuschnitt von funktionalen Arbeitsmarktregionen dargestellt. Es werden Methodik, Annahmen und Ergebnisse im Hinblick auf die Zielsetzung der Untersuchung analysiert. Im zweiten Arbeitsschritt wird anhand von zwei methodisch unterschiedlichen Verfahren überprüft, ob nach Pendlerverflechtungen abgegrenzte Arbeitsmarktregionen auch räumliche Wohnungsmarktbeziehungen abbilden (können). Dazu werden beispielhaft 13 Arbeitsmarktregionen ausgewählt, die den siedlungsstrukturellen Regionsgrundtypen der laufenden Raumbeobachtung (Agglomerationsraum, verstädterter Raum, ländlicher Raum) zugeordnet werden können und damit eine gewisse Repräsentativität aufweisen. Schließlich werden im dritten Arbeitsschritt die Untersuchungsergebnisse zusammengefasst und Schlussfolgerungen gezogen.
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IX, 65 S.
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Materialien zum Siedlungs- und Wohnungswesen; 43