Stationäre Versorgung Wohnungsloser in einem System der Fallpauschalenfinanzierung.

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Bielefeld

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ZLB: 2008/2852

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Abstract

Untersucht wird, ob durch die Einführung der Fallpauschale in den Krankenhäusern, die mit einer Verkürzung der Verweildauer verbunden ist, sich die stationäre Versorgung Wohnungsloser verschlechtert. Nach einer Problembeschreibung, Definitionen von Wohnungslosigkeit und Kreis der Betroffenen, einer knappen Beschreibung des Gesundheitszustandes der Wohnungslosen und der spezifischen Barrieren, die sie überwinden müssen, wenn sie ambulante oder stationäre Versorgung in Anspruch nehmen wollen, wird diskutiert, wie sich die traditionelle Krankenhausfinanzierung und die Fallpauschenentgelte im Hinblick auf die medizinische Versorgung Wohnungsloser unterscheiden. Dabei werden ökonomische Steuerungsmechanismen diskutiert und versucht, aus Literatur und Expertengesprächen die Wirkungen der Fallpauschale abzuschätzen. Im Anschluss werden die Datenbestände von zwei Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in Hamburg im Hinblick auf den Übergang von der stationären in die ambulante Versorgung analysiert. Es werden Vorschläge entwickelt, durch welche Komplementärstrukturen und gesetzlichen Regulierungen eine medizinische Versorgung Wohnungsloser gesichert werden könnte, die den besonderen Bedürfnissen dieser Gruppe gerecht wird und den Anspruch einlöst, dass auch bei extremer Armut niemand vom Zugang zur Gesundheitsversorgung ausgeschlossen werden sollte.

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73 S.

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Materialien zur Wohnungslosenhilfe; 59