Stadtpolitik.

Suhrkamp
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Suhrkamp

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Frankfurt/Main

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ZLB: 2008/148

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Abstract

Die Autoren vertreten die zentrale These, dass der Typus der europäischen Stadt durch Globalisierung, soziökonomischen und demographischen Strukturwandel und durch das Ende des Zusammenhangs von Stadtentwicklung und Wachstum in eine schwere Krise geraten ist. Das Buch verfolgt drei miteinander verflochtene Ziele: Erstens die Darstellung der Geschichte der Stadtentwicklung seit Beginn der industriellen Urbanisierung in Deutschland, auch um darin die Aufgaben einer stadtpolitischen Steuerung auffinden zu können. Der zweite Strang zeichnet die Wandlungen der Stadtpolitik nach. Dabei liegt das Augenmerk auf den aktuellen Erscheinungsformen städtischer Politik, wie das Bearbeiten des Nebeneinanders von Prosperität und Niedergang. Drittens wird das Instrumentarium der Sozialwissenschaften ausgebreitet, um die postmoderne Stadtpolitik zu verstehen, um die Phänomene Schrumpfung, neue Formen von Segregation, Gentrification, Renaissance der Innenstadt, Stadtsanierung, Stadt-(Um)land-Beziehungen u.a.m. zu bearbeiten, es geht darin um die Begriffe Größe, Dichte, Heterogentität, kommunale Macht, Governance- und Regimetheorien. Die Autoren formulieren Elemente einer Theorie der Stadtpolitik und fragen "Macht lokale Politik einen Unterschied? und "Gibt es ein deutsches urbanes Regime?" Am Ende des Buches mündet die These von der Krise der Stadt in die These einer Renaissance der Stadt. goj/difu

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403 S.

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Edition Suhrkamp; 2512