Die Pflegeversicherung in der Krise. Renditen, Leistungsniveau und Versorgungslücken.

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Köln

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ZLB: 2008/726

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FO

Abstract

Die demographische Entwicklung führt das System der sozialen Pflegeversicherung (SPV) zwangsläufig in die Krise. Deshalb fordert die Studie einen Systemwechsel hin zu einer kapitalgedeckten Eigenvorsorge. Zum einen wird aufgezeigt, zu welchen intergenerativen Umverteilungseffekten es im Status quo kommt. Die damit verbundenen Umverteilungseffekte lassen sich im Rahmen einer Internen-Rendite-Betrachtung für unterschiedliche Jahrgänge quantifizieren. Demzufolge gibt die interne Rendite auch Auskunft darüber, welche Kohorten in welchem Ausmaß an der Tilgung der impliziten Schuld beteiligt sind - ein Tatbestand, der auf die Einführung der SPV als Umlageverfahren zurückzuführen ist. Zum anderen werden die durch das Einfriermodell der SPV resultierenden kohortenspezifischen Versorgungslücken berechnet. So wird durch das Einfriermodell zwar eine Konstanz des Beitragssatzes erreicht, gleichzeitig kommt es allerdings zu einem sukzessiven Abschmelzen des realen Leistungsniveaus. Dabei hängt das Ausmaß der Niveauabsenkung wesentlich von der unterstellten Dynamisierung der Pflegeleistungen ab. Pflegeleistungen steigen stärker als das allgemeine Preisniveau, weil arbeitsintensive Bereiche wie der Pflegesektor kaum rationalisiert und verbilligt werden können. Deshalb berücksichtigt die Studie neben einer Dynamisierung mit der zukünftigen Lohnentwicklung ein realistischeres Szenario mit einer höheren Dynamisierung. Neben den Versorgungslücken wird auch der Sparbedarf für jeden Jahrgang ermittelt, der für die Schließung der Versorgungslücke notwendig ist. Dieser Betrag wird als Prämienzahlung im Rahmen einer kapitalgedeckten Pflegeversicherung mit Altersrückstellungen berechnet. Die Studie ist wie folgt gegliedert: Zunächst werden die Fakten und Trends der SPV aufgezeigt. Insbesondere wird auf die spezifischen Konsequenzen des doppelten Alterungsprozesses für die SPV verwiesen. Danach werden diese dann im Rahmen einer Beitragssatzprojektion sowie Internen-Rendite-Betrachtung für den Status quo quantifiziert. Schließlich werden das Einfriermodell sowie die hieraus resultierenden Versorgungslücken betrachtet. Ferner werden in diesem Abschnitt Berechnungen bzgl. des notwendigen zusätzlichen Sparbedarfs durchgeführt. difu

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70 S.

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