Die Strukturfonds der EU. Eine ökonomische Einschätzung vor dem Hintergrund ihrer historischen Entwicklung.
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DE
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Potsdam
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0948-7549
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Abstract
Der erste Teil der Arbeit "Empirie" widmet sich der Geschichte der EU-Strukturfonds, der heutigen Struktur der Fonds und ihrer Funktion im Rahmen des europäischen Finanzausgleichs. Den zweiten Hauptteil bildet die Darstellung theoretischer Ansätze in der Debatte um den "fiscal federalism", die es erlauben, sich dem Phänomen der europäischen Strukturfonds aus ökonomischer Perspektive zu nähern. Zunächst wird anhand eines Modells von Sam Bucovetsky begründet, warum das Versicherungsmotiv bei Unsicherheit über die zukünftige Einkommensentwicklung Staaten dazu bringen kann, eine Föderation zu schließen und einen Finanzausgleich zu vereinbaren. Anhand von empirischen Ergebnissen wird dann die Anwendbarkeit der Argumentation für die Situation in Europa problematisiert. Im Weiteren befasst sich dieser Teil der Arbeit mit Überlegungen zur Ausgestaltung des europäischen Finanzausgleichs. Ins Zentrum rücken dabei zwei Aufsätze von David E. Wildasin, in denen Gründe, Möglichkeiten und Grenzen thematisiert werden, bei Zuschüssenan eine regionale Regierung die Verwendung der Mittel in einer von der Zentrale vorgesehenen Art und Weise durchzusetzen. Ebenfalls in diesen Zusammenhang steht ein kurzer Überblick über die Diskussion zum "flypaper effect", der (zunächst) empirischen Feststellung, dass als öffentlicher Zuschuss gewährtes Geld tatsächlich dazu neigt, "to stick where it hits", also in dem Bereich, in dem es eintrifft, auch "hängenzubleiben". Den Abschluss bildet ein Papier von Caplan, Cornes und Silva, das mit einer anderen als der bis dahin problematisierten Auffassung der Funktion der Strukturförderung aufwartet und Ergebnisse für eine Föderation präsentiert, die die Entscheidungsstrukturen der EU nachbilden soll. difu
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89 S.
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Finanzwissenschaftliche Diskussionsbeiträge; 38