Neustart. Vom Wandel der shared mental models in der Diskussion über räumliche Planung, Steuerung und Entwicklung.

TH Zürich, NSL
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Herausgeber

TH Zürich, NSL

Sprache (Orlis.pc)

CH

Erscheinungsort

Zürich

Sprache

ISSN

0521-3625

ZDB-ID

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ZLB: 4-Zs 2586
BBR: Z 2513
IFL: I 4087

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Der "Neustart" hat im Beitrag vor allem Bedeutung für die shared mental models der Disziplin. Mit diesem Begriff werden Einschätzungen bezeichnet, die Mitglieder einer Gemeinschaft teilen. Auch die Vorstellungen, die man sich von "Planung" macht, können solche mentalen Modelle sein, die von der Fachgemeinschaft geteilt werden. Und diese Vorstellungen können sich so weit von der Wirklichkeit entfernen, dass Korrekturen notwendig werden. Dieser Zustand ist, so die Ausgangsthese des Beitrages, erreicht. Es erscheint notwendig, überkommene Vorstellungen zurechtzurücken, um die Wirklichkeiten räumlicher Entwicklung und die Möglichkeiten öffentlicher Akteure angemessen wahrnehmen und erörtern zu können. Begonnen wird im Beitrag mit aktuellen Anlässen, die deutlich machen, wie weit sich etwa Vorstellungen aus den 1970er-Jahren von den Wirklichkeiten heute entfernt haben. Diese Diskrepanz war schon seit längerem spürbar und hat peinliche Wirkungen auf das Selbstverständnis der Profession gehabt - wenngleich noch nicht mit eindeutigen Konsequenzen. Während in der Praxis also früh Anpassungs- und Neuorientierungsprozesse begannen, halten sich in der wissenschaftlichen Diskussion zäh Relikte aus früheren Zeiten. Das macht Aufräumarbeiten nötig: Es gilt Abschied zu nehmen von reduzierten Akteurslandschaften und überkommenen Forschungsperspektiven. Auch begriffliche Passepartouts sollten keine Verwendung mehr finden, und nicht zuletzt gilt es, sich vom alten Planungs-Modell-Denken zu verabschieden. difu
In the theoretical discussion on 'planning', we still hear and read ideas that originated in the last century, ideas that have been shown to he unrealistic about the scope and effectiveness of public involvement in spatial development. In addition, this discussion is normally highly charged and demonstrates a considerable lack of conceptual clarity, which makes scientific understanding, in particular, more difficult. It is time to say goodbye to some of these habitual ways of thinking and to inquire and seek out appropriate terms that are based on a contemporary understanding of planning. difu

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Schlagwörter

Zeitschrift

DISP

Ausgabe

Nr. 2

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Seiten

S. 17-30

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