Neubaugebiete und demografische Entwicklung. Ermittlung der fiskalisch besten Baulandstrategie für die Kommunen der Region Stuttgart.

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Stuttgart

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ZLB: 4-2007/1724

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Abstract

Die Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme bei Wahrung der ökonomischen Entwicklungschancen und Erhalt eines attraktiven Standortes ist die zentrale Herausforderung in der hoch verdichteten Region Stuttgart. Dazu hat sich der Verband Region Stuttgart auch an dem vom difu und dem BBR durchgeführten Planspiel "Fläche im Kreis" (FLIK) beteiligt. Ausgewählt wurden als Modellkommunen Marbach am Neckar für den Lagetyp "Klein- bzw. Unterzentrum auf Entwicklungsachse" und Wäschenbeuren für den Lagetyp "Gemeinde ohne Zentrale-Orte-Zuweisung abseits der Entwicklungsachse". Die Aufgabe in dem Planspiel bestand darin, vorhandene und neue denkbare Instrumente auf ihre Wirksamkeit zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme sowie ihren Beitrag zu einer Flächenkreislaufwirtschaft zu prüfen. Im Zuge der Bearbeitung wurde festgestellt, dass bezüglich der langfristigen finanziellen Konsequenzen von Baugebieten auf die kommunalen Haushalte nur unzureichende Kenntnisse vorliegen. Mit Hilfe von Nutzen-Kosten-Betrachtungen können neben den kurzfristigen Effekten von Erschließungskosten und Grundstückserlösen auch die mittel- und langfristiger wirkenden Kosten wie z.B. Unterhaltung von Straßen, Wegen, Grünflächen, Straßenbeleuchtung und auch die kommunalen und mit baulichen Nutzungen verbundenen Infrastrukturen wie Schulen, Sporthallen oder Kindergärten den kommunalen Erträgen aus Steuern und Schlüsselzuweisungen gegenübergestellt werden. Ziel ist, zu saldieren, welche Einnahmen- und Ausgabenflüsse mit einer zusätzlichen Einwohneransiedlung verbunden sind. Hierbei soll keine Status-Quo-Aussage getroffen werden, sondern der quantitative und qualitative demografische Wandel miteinbezogen werden. Es soll ein Modell entwickelt werden, das die Kostenwahrheit bei Wohnsiedlungserweiterungen unter Berücksichtigung des demographischen Wandels darstellt und somit den kommunalen Entscheidungsträgern wichtige Planungshinweise gibt. goj/difu

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73 S., Anl.

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Schriftenreihe Verband Region Stuttgart; 25