Die künftigen Wanderungsbewegungen zwischen dem geeinten Deutschland und außereuropäischen Ländern.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Bonn

item.page.language

item.page.issn

0303-2493

item.page.zdb

item.page.orlis-av

BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die außereuropäische Zuwanderung in das geeinte Deutschland ist zwar nicht völlig unbedeutend, hinsichtlich ihres quantitativen Umfangs sowie ihrer Dynamik jedoch kaum zu vergleichen mit den innereuropäischen Wanderungen. Zwei Gruppen außereuropäischer Zuwanderer lassen sich unterscheiden: die hochqualifizierten Fachkräfte aus vergleichbaren Industrieländern wie den USA, Kanada oder Japan, zum anderen die Asylbewerber und Flüchtlinge vornehmlich aus asiatischen und afrikanischen Staaten. Die Zuwanderung aus dem außereuropäischen Bereich könnte Gegenstand der europäischen Wanderungspolitik werden, da sich der demographische Druck auf die EG-Staaten insbesondere aus Nordafrika verstärkt und das Wohlstandsgefälle zwischen der entwickelten Welt und den Staaten der dritten und vierten Welt immer größer wird. Die Unterscheidung zwischen politischen Flüchtlingen und Personen, die aus sozialer Armut und vor Bürgerkriegen und Naturkatastrophen fliehen, verwischt sich. Studien der EG-Kommission weisen nachdrücklich auf den "Spannungsfaktor" hin, der aus dem demographischen und sozialen Ungleichgewicht zwischen der EG und vor allem der Region am Südufer des Mittelmeeres erwächst. - (n.Verf.)

Description

Keywords

Journal

Informationen zur Raumentwicklung

item.page.issue

Nr.9/10

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S.783-788

Citation

item.page.dc-subject

item.page.subject-tt

item.page.dc-relation-ispartofseries