"Osten erglüht, China ist jung...". China als Katalysator einer postfossilen Mobilitätskultur?
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
Wie hängen die Modernisierungspolitik in China und die fossile Mobilitätskultur zusammen, die die Triade USA, Westeuropa und Japan prägt? Die Antwort besteht darin, dass das herrschende Leitbild der Automobilität voraussichtlich, stärker denn je unter Druck geraten und die Suche nach Alternativen im Personenverkehr an Intensität massiv zunehmen wird. Die "Balanced-Growth"-Politik in China zielt darauf ab, in den nächsten 15 Jahren die Voraussetzungen zu schaffen, dass ab 2020 Wissenschaft, Technik und Innovationen langfristig und dauerhaft zum Wachstumsmotor der chinesischen Wirtschaft und Gesellschaft werden. Während die "aufholende" Modernisierung darauf gerichtet ist, bis 2020 wissenschaftlich-technisch zur Triade aufzuschließen, zielt die "überholende" Modernisierung darauf, in den nächsten 15 Jahren systematisch Potenziale zu entwickeln, die es China ermöglichen, ab 2020 die Triade schrittweise zu überflügeln und diese Vorsprünge bis 2050 auszubauen. Der damit einhergehende wachsende Rohölbedarf kann dazu führen, dass die "Balanced-Growth"-Politik ebenso unfreiwillig wie zwangsläufig einen Weltmarkt-Schock mit verursacht. Wenn volatile Angebotsschocks auf den internationalen Ölmärkten die Automobilisierung als wesentlichen Motor und Stabilisator der chinesischen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik nicht blockieren sollen, dann ist es unumgänglich, den Übergang von der fossilen zur postfossilen Automobilisierung vor allem technisch-technologisch zu stabilisieren. Auch die USA, Westeuropa und Japan werden angesichts der zu erwartenden volatilen Angebotsschocks auf den Rohölmärkten sich gezwungen sehen, das Verhältnis von fossiler und postfossiler Automobilisierung neu zu justieren und Abschied von der fossilen Mobilitätskultur zu nehmen. difu
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 8
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S. 439-446